Selbsthilfe Hochwasser 2013

 

Als Betroffene des Hochwassers 2013 haben wir feststellen müssen, dass die Regelversorgung in unserem Gesundheitssystem auf die (Nach-)Betreuung traumatisierter Menschen in "Katastrophenregionen" nicht adäquat reagieren kann.

Nach der psycho-sozialen Notfallversorgung (PSNV), die auf den Katastrophen-Zeitraum begrenzt ist, werden Betroffene nicht mehr betreut.

Regional ansässige Therapeut/-innen können den zusätzlichen Bedarf in dieser Ausnahmesituation nicht auffangen. 

Da etwa ein Drittel der untersuchten Hochwasser-Betroffenen - laut einer Studie der LMU München -unter Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leidet, nehmen wir unsere Hilfe nun selbst in die Hand.

 

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie uns unter anderem, Spezialisten aus den Bereichen Notfallpsychologie, Traumatherapie, Resilienzberatung und psychosozialer Unterstützung engagieren zu können.

Fachleute, die wir in dieser extrem belastenden Lebensphase dringend benötigen und regional leider nicht finden können.

 

Über die individuelle, persönliche Betreuung der Betroffenen hinaus, initiieren wir Vorträge und Seminare mit Fachreferenten zu unterschied-lichsten Themen (Trauma und Traumafolge-störungen, Prävention, Resilienz, etc.) und leisten intensive Netzwerkarbeit mit regionalen Ärzten, Therapeuten und anderen Spezialisten aus dem Gesundheitsbereich, um die psychosoziale Versorgung in der Region für Hilfesuchende zu optimieren.